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Es wird einiges geleistet und leider auch wieder zu nichte gemacht und wir könnten viel mehr!
Ja die Energiewende kostet im ersten Moment was, aber das wäre schnell wieder drin. Dazu gibt es genug Berechnungen und auch genug Beispiele zu Atomkraft, das es deutlich teurer wird. Atomkraft wird vielerorts subventioniert, sehr stark. Dir osten für die Endlagerung meist gar nicht einkalkuliert...
Was für Kosten werden entstehen, wenn wir nicht vom Öl/Gas weg kommen? Und da meine ich nicht nur steigende Preise bei jedem neuen Konflikt.
Meinst du wirklich das es zufall ist mit dem Datum und dann auch noch dem Standort?
Und ich schiebe die Wähler nicht in die Richtung, ich sage es sind zu viele die einfach nicht nachdenken.
Wenn man sich das von der AFD durchliest findet man genug Punkte, wieso die Partei unwählbar ist.
Ich hoffe nur, die Leute merken es nicht erst wenn es zu spät ist.
Ich glaube, genau an diesem Punkt unterscheiden sich unsere Sichtweisen etwas.
Ich bin vorsichtig damit, Menschen, die zu anderen politischen Schlüssen kommen, pauschal mangelndes Nachdenken zu unterstellen. Die meisten Menschen halten ihre Entscheidungen für vernünftig – auch wenn ich deren Schlussfolgerungen nicht teilen muss.
Für mich ist die spannendere Frage, warum immer mehr Menschen Parteien wählen, die viele andere für unwählbar halten. Sind das wirklich alles Menschen, die nicht nachdenken? Oder gibt es vielleicht Probleme, Sorgen oder Erfahrungen, die von der etablierten Politik nicht ausreichend wahrgenommen werden?
Das macht die Antworten dieser Parteien nicht automatisch richtig. Aber wenn man die Wähler nur als uninformiert oder fehlgeleitet betrachtet, übersieht man möglicherweise die eigentlichen Ursachen.
Bei der Energiewende sehe ich es ähnlich. Natürlich hat auch das Festhalten an Öl und Gas seinen Preis. Die Frage ist für mich weniger, ob Veränderung notwendig ist, sondern wie man sie gestaltet, ohne dabei Teile der Gesellschaft und Wirtschaft zu verlieren.
Bei der Frage nach Datum und Standort bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob dort tatsächlich die Absicht steckt, die viele hineininterpretieren.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass sich die Gegenseite deutlich intensiver mit solchen Symboliken beschäftigt als diejenigen, denen sie zugeschrieben werden. Das bedeutet nicht, dass man alles ignorieren sollte. Aber ich frage mich schon, ob wir gelegentlich mehr Energie darauf verwenden, versteckte Botschaften zu suchen, als uns mit den tatsächlichen Aussagen und Positionen auseinanderzusetzen.
Wenn eine Partei kritisiert werden soll, dann doch am besten für das, was sie konkret fordert, beschließt oder vertritt. Das bietet aus meiner Sicht eine wesentlich solidere Grundlage als Vermutungen über mögliche Absichten hinter Datum oder Veranstaltungsort.
Vielleicht liegt die eigentliche Herausforderung darin, wieder mehr Verständnis für die Beweggründe anderer zu entwickeln, statt nur die eigenen Argumente für die einzig logischen zu halten.
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