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Ich übernehme da jetzt keine Gewähr dafür.
Aber ich habe mal gelesen, dass man durch das Abkochen von Leitungswasser auch das Microplastik darin verringern kann und zwar deswegen weil sich der Kalk mit dem Microplastik beim Kochen verbindet und auf den Boden absinkt, wichtig soll dabei sein dass man nicht alles trinkt sondern den Rest vom Boden wegschüttet, hartes Wasser ist dafür besser geeignet als weiches, da es mehr Kalk hat.
Wie gesagt, ob das wirklich so zutrifft kann ich natürlich nicht sagen, aber grundsätzlich ist das abkochen von Wasser nie ein Fehler.
Eine kleine Ergänzung: Für die Keimreduktion ist Abkochen sehr wirksam, aber es ist nicht generell eine sinnvolle Methode, um sämtliche Wasserverunreinigungen zu beseitigen. Gegen viele gelöste Stoffe (Nitrat, Schwermetalle, Fluorid, PFAS usw.) hilft Kochen beispielsweise nicht. Hier ist je nach Stoff eine entsprechende Filtration bzw. Aufbereitung erforderlich.
Ich selbst nutze eine Umkehrosmoseanlage mit Sedimentfilter, Umkehrosmosemembran und Aktivkohlefilter mit nachgeschalteter Mineralisierungsstufe. Die Umkehrosmose kann Mikroplastik sehr weitgehend zurückhalten - aktuelle Untersuchungen kommen bei bestimmten Anlagen auf Werte von etwa 98 % und mehr - und entfernt außerdem viele der genannten gelösten Stoffe.
Abkochen könnte tatsächlich helfen, vermute, dass die Exposure bei neuen Geräten auch höher ist, aber insgesamt wäre es besser gleich auf plastikfreie Alternativen umzustellen.