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RE: Unless that has the opposite effect - Wenn das nicht das Gegenteil bewirkt

Ich glaube, wir sind gar nicht so weit auseinander, wie es vielleicht wirkt.

Dass wir unabhängiger von Öl- und Gasimporten werden sollten, sehe ich grundsätzlich auch als sinnvoll an. Und natürlich haben die Preisexplosionen gezeigt, wie verwundbar wir bei solchen Abhängigkeiten sind.

Was ich mich allerdings frage: Warum wird die Diskussion oft so geführt, als gäbe es nur zwei Möglichkeiten – entweder man unterstützt den aktuellen Kurs vollständig oder man hat die Zusammenhänge nicht verstanden?

Wenn ich von Unternehmen oder Teilen der Gesellschaft spreche, dann denke ich an Menschen, die Veränderungen nicht nur als langfristige Investition erleben, sondern zunächst als Belastung. Höhere Energiepreise, neue Auflagen, steigende Investitionskosten oder die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz sind für viele reale Themen, selbst wenn die langfristigen Ziele sinnvoll sein mögen.

Und bei politischen Fragen bin ich grundsätzlich vorsichtig damit, Menschen mangelndes Nachdenken zu unterstellen. Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass unterschiedliche Erfahrungen oft zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen führen. Das macht die Schlussfolgerungen nicht automatisch richtig, aber es macht die Menschen dahinter auch nicht automatisch uninformiert.

Ich denke, die eigentliche Herausforderung liegt darin, die Argumente der anderen Seite so ernst zu nehmen, wie man es von den eigenen erwartet.

Und ja, du hast es mit deinem Post geschafft, mich wieder auf eine politische Diskussion einzulassen. Dabei hatte ich mir nach meinem parteipolitischen Abschied eigentlich fest vorgenommen, genau das nicht mehr zu tun. Vielleicht zeigt das aber auch, dass manche Themen trotz allem noch zum Nachdenken anregen.

0.02189735 BEE
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Es gibt nicht nur zwei Möglichkeiten, natürlich gibt es viele, aber es gibt eben auch welche die einfach falsch sind.

Und das ist was Frau Reiche macht, die ja keines Falls für die Gas Lobby gearbeitet hat.

Es ist eine Langfristige Investition, die sich aber kurzfristig amortisiert und nicht erst in 20-30 Jahren, bereits jetzt wird mit jedem Ausbau mehr und mehr Geld gespart, investitionen hier getätigt statt Geld nach xyz geschickt für die Gasimporte.

Eben wegen Arbeitsplätzen sollten wir den weiteren Aubau fördern, neue Arbeitsplätze entstehen dadurch und andere werden gestärkt. Stromintensive Unternehmen werden bereits Subventioniert, wie lange kann das gut gehen? Deswgen muss dafür gesorgt werden, das der Strompreis stabil bleibt vielleicht sogar endlich dann sinkt. Und das wäre möglich.

Manche Unternehmen haben es erkannt.

https://www.chip.de/news/forschung-wissen/heisser-als-lava-dieser-xxl-energiespeicher-hilft-einem-brauerei-riesen-beim-bierbrauen_827a363a-b892-47e9-84fa-9c0b2785d063.html

https://www.nestle.de/medien/pressemitteilungen/energiewende-bei-nestl%C3%A9-biessenhofen-mit-neu-er%C3%B6ffneter-agri-photovoltaic

Nur um zwei zu nennen, stell dir vor was wäre wenn wir hier mehr machen würden und diese Technologien/Wissen auch exportieren könnten?

Welche Argumente? Echt hört man nicht, wenn Frau Weidel gefragt wird, redet Sie doch immer drum herum. Zumindest jede Debatte, jedes Interview das ich gesehen habe war es so. Und so ist es auch bei denen die zu mir dann sagen sie würden wohl die AFD wählen.

https://www.facebook.com/share/r/1LRVzyZGLv/

Kann ihm da nur zustimmen, wenn die AFD behauptet nicht Rechtsextrem zu sein, dann hätte der Parteitag nicht an dem Datum, nicht an dem Ort, nicht in Augenweite eines Mahnmals stattgefunden.

Wirklich Zufall? Unwissenheit? Provokation? Kalkühl?

Was meinst du?

0.00002876 BEE