Seit gestern gibt es in Österreich wieder eine neue Steuer. Diesmal auf Online-Bestellungen von Versandhäusern, die mehr als 100 Millionen Jahresumsatz machen. Darunter fallen zum Beispiel Amazon, aber auch einige größere europäische Plattformen wie Zalando oder auch IKEA, wenn man etwas online per Post bestellt.
Die Steuer war ursprünglich 2 Euro pro Bestellung, kostet aber mit Umsatzsteuer de facto 2.40 Euro.
So wie immer wird die Steuer letztendlich vom Kunden bezahlt, nicht von den Unternehmen, wie das ursprünglich behauptet wurde.
Ok, technisch zahlt die Steuer schon das Unternehmen, aber sie wird direkt oder indirekt an den Endkonsumenten weitergegeben.
Amazon hat gestern ein E-Mail an alle österreichischen Kunden gesendet und angekündigt, die Steuer 1:1 den Kunden zu verrechnen. War auch nicht anders zu erwarten.
Finde die Steuer rückschrittlich und nicht dem Internet-Zeitalter entsprechend. Durch Versandhäuser und Abholung bei der Post oder in Amazon Lockers, kann man den ganzen Verkaufs und Lieferprozess sehr effizient gestalten und sehr viele Kosten und Zeit sparen.
Zu bedenken ist auch, dass ein Teil der Gesellschaft, der nicht in Großstädten lebt, auf den Online-Versand angewiesen ist bzw. es viele Produkte gar nicht mehr im stationären Handel gibt oder nie gegeben hat.
Denke, der stationäre Handel muss sich anpassen, anstatt Online-Shopping mit immer neuen Steuern und Zöllen zu verteuern.
Was sagt ihr dazu? Wann ward ihr das letzte Mal im stationären Handel einkaufen? Kleider und Lebensmittel bei mir, alles andere eher online.

Amazon announced to pass on the new parcel tax in Austria to its customers
https://x.com/Dominik_Auer/status/2105561869557576036
https://x.com/i_am_fabs/status/2105704571032990112
https://x.com/tzMarvin/status/2105706310830637332
As of yesterday, there’s a new tax in Austria. This time, it applies to online orders from mail-order companies with annual sales exceeding 100 million. This includes, for example, Amazon, as well as some larger European platforms like Zalando and even IKEA, when you order something online to be delivered by mail.
The tax was originally 2 euros per order, but with sales tax, it actually comes to 2.40 euros.
As always, the tax is ultimately paid by the customer, not by the company as was originally claimed.
Okay, technically the company does pay the tax, but it’s passed on directly or indirectly to the end consumer.
Yesterday, Amazon sent an email to all Austrian customers announcing that it would pass the tax on to customers in full. That was to be expected.
I find the tax regressive and out of step with the Internet age. Through mail-order services and pickup at the post office or in Amazon Lockers, the entire sales and delivery process can be organized very efficiently, saving a great deal of time and money.
It’s also important to consider that a segment of society that doesn’t live in major cities relies on online shipping—or that many products are no longer available in brick-and-mortar stores, or never were.
I think brick-and-mortar stores need to adapt, rather than making online shopping more expensive with ever-new taxes and tariffs.
What do you think? When was the last time you shopped at a brick-and-mortar store? For me, it’s clothes and groceries in stores; everything else tends to be online.
Die "Beste Regierung aller Zeiten" muss endlich zum Teufel gejagt werden! Ich habe das soeben auch gesehen, als ich auf Amazon etwas suchte. Sollte es jemand interessieren, hier wird die Regierung im Parlament kritisiert, und man kann dazu stehen wie man will, aber es ist die Wahrheit:
Scheiss Steuern
They desperately try to grab some money and save some postal jobs haha
So haben wir in Österreich die nächste versteckte Steuer...und verteuerung, Dank der Bundes Regierung!
Kurios am Rande, auf die Steuer ( Paketabgabe) kommt eine weitere Steuer ( Mwst. )😅
Es bleibt aber eine Hintertür offen:
Bestelle mehr als ein Produkt, und sende die restlichen wieder Zurück, dann bekommt man die 2,40 wieder zurück!
Haha, witziger Workaround, bin gespannt, ob die Steuer überhaupt verfassungskonform ist, da sie nicht für alle Händler gilt. Auch kleine gewerbliche Händler, die über ebay und Amazon Marketplace verkaufen, dürften betroffen sein.
Auf das wäre ich gespannt - nur geht es mir nicht so sehr diese blöde Steuer zurückzubekommen, sondern eher darum dass ich eigentlich noch mehr kaufe als ich wirklich brauchte, also genau das Gegenteil wird bewirkt welches angeblich den Einzelhändlern in den bodenständigen Geschäften helfen sollte. Am Sonntag werden wir dann erfahren was mit dem 'Witzekanzler' passieren wird. Steuern auf Steuern. So etwas können sich nur die Linken ausdenken. Es wird zwar nicht alles auf einem Schlag passieren, aber ich kann mir vorstellen dass über Kurz oder Lang die 'Rettung' der SPÖ Julia Herr wird. Eine enge Vertraute von Babler - und der hat ja noch eine viel bessere Idee wie man Österreicher abzockt: Nach Paketsteuer könnte nächste Extragebühr kommen - dagen ist die Paketsteuer ein 'Lercherschas' - das muss man durchlesen und sich auf der Zunge zergehen lassen!
Ich bin da gespalten. Es stimmt zwar, dass man mittlerweile viele Dinge offline gar nicht mehr bekommt, aber was braucht man letztlich? Kaufen sich die meisten nicht nur Zeug, dass gar nicht nötig ist? Die Anzahl von Mini-Bestellungen, gerade aus China, ist schon ziemlich exzessiv geworden. Und der Umstieg auf Online würde in Konsequenz zum Aussterben des lokalen Handels führen. Ich möchte nicht in einer Stadt leben, deren Schaufenster nur mehr Essenslokale und 24h-Selfservice-Shops haben, das wäre furchtbar armselig.
Von daher ist ein gewisser Lenkungseffekt gar nicht blöd. Die 2,4€ sind nicht schlimm, weil die Produkte angeblich online ja ohnehin so billig sind.
Das kommt einer Verbotskultur gleich - also eine Linke Idee aus dem Babler Hirn entsprungen. Diese Regierung kann nichts auf Schiene bringen. Ich lache mich noch Heute zu Tod über das 'Kaufhaus Österreich'. Damals hätte das die Konkurrenz zu Amazon sein sollen. Es gibt genug Einzelhändler die sowohl ein Geschäft (oder Kette von Geschäften) haben, als auch bei Versandt Firmen wie eben Amazon vertreten sind. Man könnte ja auch sagen dass Shopping Zentren wie Parndorf der Tod der städtischen Händler sind. So einige sind ja aus der Stadt 'geflüchtet' wegen der irrsinnig hohen Mieten. Es gibt genug Ansätze wie man dem Einzelhändler helfen kann, aber das ist nicht hilfreich, sondern nur eine Abzocke der Konsumenten. Suche mal on-line bei MediaMarkt für gewisse Artikel, dann findest du heraus dass es so einiges gibt dass nicht im Laden lagert, sondern nur on-line erhältlich ist (auch nicht auf Bestellung und Abholung im Laden). Dass Menschen Ramsch kaufen den sie eh nicht brauchen passiert auch wenn man im Geschäft stöbert und etwas sucht. Da sollte man dann vielleicht Einkaufswagerln verbieten? (Das würde mir eigentlich zu Gute kommen wenn ich zum Hofer gehe).
Immer diese Abzocke, wir sind eh schon eines der Länder mit der höchsten Steuerbelastung und diese Politik lässt sich immer neue Steuern einfallen um uns noch stärker auszunehmen, und dann kleine Almosen verteilen deren Wirkung verpufft. Anstatt am aufgeblähten Apparat zu sparen wird wieder Mal die Bevölkerung geschröpft. Egal wie viel Steuereinnahmen, es wird nie genug sein...
Dass die 2,40 Euro am Ende doch wieder beim Kunden landen, überrascht wohl niemanden.
Back to the neighborhood shop.
More tax. Not good.
Mit sowas in der Art musste man doch rechnen. Inzwischen (mich eingeschlossen) wird doch zu exzessiv bestellt. Und schuld daran sind aber doch Unternehmen wie Amazon.
Früher hast du Porto für jedes Paket bezahlt, teils hattest du dennoch MBW, irgendwann MBW für Portofrei. Inzwischen ist vieles Portofrei oder dank der Pauschale Protofrei. Zumindest aus sicht des Kunden, aber in Wirklichkeit ist das ja einkalkuliert.
Große Unternehmen versenden für ein Apfel und ein Ei, als Privatperson wirst du ja schon bei einem kleinen Päckchen ordentlich zur Kasse gebeten.
Übrigens stimmt das mit den 2,40 so nicht ganz. Kann auch 2,20 sein, wenn es z.B. Bücher sind, da werden in AT ja 10% fällig. Und die USt fällt nur an, wenn der Händler eben die 2 Euro weiter gibt, was aber klar war, das es gemacht wird.
@reiseamateur
Das funktioniert nicht, die Steuer fällt an sobald du die Ware bekommen hast, eine Retoure (außer du nimnst das Paket nicht an) befreit nicht davon und der Händler wird dir die Steuer in Rechnung stellen.
Sowas hat auch zuvor mit Porto nicht unbedingt funktioniert bei portofreiheit mit MBW. Die Höndler können dann natürlich Regeln, das Porto nach Teilrücksendung anfallen, wenn der MBW rür Portofrei ubterschritten wird.
In the Czech Republic, human labor is taxed the most. However, people are increasingly being replaced by machines and artificial intelligence. The government cannot yet tax these. The government needs to raise funds. That is why new, often absurd taxes are being introduced.
The taxes and tariffs have always been passed to the customer. The companies won't make less money when they can just pass it down. I do a lot of things online now, but I prefer going in person for food and clothes too.
Passing the whole tax burden on the consumers is quite unfair for me
Putting taxes on something that makes shopping convenient is questionable